|
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt die Neuausrichtung der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost und die Verknüpfung von Ökologie, Schifffahrt und Wasserwirtschaft. Dazu erklärt Ernst Paul Dörfler vom BUND-Elbeprojekt:
„Mit dem angekündigten Schritt zu mehr Ökologie im Umgang mit Flüssen vollzieht die WSD Ost eine vom BUND schon lange geforderte Neuorientierung. In Zeiten knapper Kassen ist es vernünftig, ökologische, wasserwirtschaftliche und verkehrliche Anforderungen zu verbinden. Kosten, Nutzen, Schäden und Risiken müssten künftig bei geplanten Baumaßnahmen transparenter dargestellt werden. Zur Kosteneinsparung sollten jene Wasserstraßen, die für den Güterverkehr kaum noch genutzt werden, ökologisch verbessert und renaturiert werden statt diese weiter kostenintensiv als Verkehrswege aufrechtzuerhalten.“
Der BUND drückt seine Bereitschaft aus, die Wasser- und Schifffahrtsdirektion auf ihrem neuen Weg konstruktiv zu begleiten.
Ernst Paul Dörfler |
BUND-Elbeprojekt | www.elbeinsel.de |
mobil: 0178 1617800 |