aktualisiert am Samstag, 11 Juli, 2009

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elbeinsel | 11.7.2009

Schwermetalle – auch für die Elbe eine Last

Schlackehalden bei Hitzacker

Schlackehalden aus der Kupferverhüttung am Elbufer ca. 5 km unterhalb von Hitzacker an der Hafeneinfahrt zum Wasser- und Schiffahrtsamt. Nach der Elbeerklärung von 1996 sollte der ökologische Zustand der Elbe verbessert werden. Ebenso soll gemäß EU-Richtlinie (Wasserrahmen-Richtlinie) bis 2015 ein guter ökologischer Zustand erreicht werden. (Foto vom Oktober 2008)

An der Mittelebe zwischen Magdeburg und Dresden ist der Einbau von Schlacke vor einigen Jahren untersagt worden. Wie verträgt sich dies mit der EU-Richtline, einen guten ökologischen Zustand der Elbe herzustellen? Welchen Sinn macht die Versteinung überhaupt, wenn zum Erreichen der ganzjährigen Schiffbarkeit der Elbe das Wasser fehlt? An der Mitteleelbe wird von der WSV erwogen, die Buhnen wieder zu verkürzen, weil die Eintiefung des Flusses zu weit getrieben wurde und die Auen und das UNESCO-Welterbegebiet Dessau-Wörlitzer Gartenreich durch die sich selbst beschleunigende Tiefenerosion austrocknen.

Es ist an der Zeit, auch an der unteren Mittelelbe Alarm zu schlagen und einen Baustopp zu fordern!

Rückfragen:
Ernst Paul Dörfler | Leiter des BUND-Elbeprojekts | mobil 0178 - 1617800

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