aktualisiert am Freitag, 26 Juni, 2009

Aktuell Medien-Echo

Hintergrund

Archiv Links Kontakt

BUND Presseinfo, 26.6.2009

BUND: Tiefensee muss handeln
Kein zweites Dresdner Elbtal bei Dessau-Wörlitz

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt das Bedauern von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee zur Aberkennung des Dresdner UNESCO-Welterbetitels. Tiefensee hatte angeboten, die Mehrkosten für eine welterbeverträgliche Lösung in Dresden zu übernehmen. Doch die Entscheidung lag letztlich nicht in seiner Hand.

Dies ist im Falle der Gefährdung des UNESCO-Welterbes Dessau-Wörlitzer Gartenreich grundsätzlich anders: Hier trägt Tiefensee die Verantwortung und muss nun handeln. Nachdem seine Fachbehörden die „erhebliche Gefährdung“ des UNESCO-Welterbegebietes wie auch des UNESCO - Biosphärenreservates Mittelelbe durch Austrocknung zweifelsfrei bestätigten, muss die bedrohliche und „sich selbst beschleunigende“ Eintiefung der Elbe gestoppt werden“, erklärt Ernst Paul Dörfler vom BUND-Elbeprojekt. „Der erste Schritt in diese Richtung ist der sofortige Stopp der Baumaßnahmen, konkret der Steinschüttungen an den Elbufern.“

Auch 2009 hat das Bundesverkehrsministerium zahlreiche Baustellen an der Elbe sowohl im Welterbegebiet, als auch im Biosphärenreservat vorgesehen. Die Elbe fließt auf einer Länge von 43 Flusskilometern durch das UNESCO-Welterbegebiet Dessau-Wörlitzer Gartenreich und wirkt sich somit maßgeblich auf dessen Wasserhaushalt aus.

Rückfragen:
Iris Brunar | BUND-Elbeprojekt – Verbändekoordination Elbe
Telefon 0340 - 850 79 78 | Mobil 0178 - 163 0204

…zur Übersicht

…zur Übersicht

impressum