aktualisiert am Samstag, 22 Dezember, 2007

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Mitmachen beim „Baustellen-Monitoring“

14.11.2007 – BUND Elbe-Projekt

Entlang der Elbe von der tschechischen Grenze bis Lauenburg rufen wir zu einer Mitmach-Aktion auf. Wir bitten alle Elbanwohner, „ihre“ Elbe zu beobachten und technische Eingriffe und Veränderungen zu registrieren und uns mitzuteilen. Anlass für diese Aktion ist unsere Sorge, dass geltende Bestimmungen nicht eingehalten werden.

Gesucht werden Angaben zum Ort (möglichst auch der Elbkilometer) und zur Uferseite (rechtes oder linkes Ufer) des Baugeschehens. Hinweise zur Art der Baumaßnahmen sind ebenso hilfreich. Der Umweltverband will der Frage nachgehen, ob diese Maßnahmen vor ihrer Durchführung auf ihre Naturverträglichkeit ordnungsgemäß geprüft wurden.

Die Elbe gilt auf ihrer gesamten Länge als anerkanntes Europäisches Schutzgebiet, als so genanntes FFH-Gebiet (Flora-, Fauna-, Habitatrichtlinie). Pflanzen, Tiere und Lebensräume stehen in diesen Gebieten unter besonderem Europäischen Schutz. Nach geltender Rechtslage sind Eingriffe in diese Gebiete nur zulässig, wenn ihre Naturverträglichkeit (bzw. FFH-Verträglichkeit) zuvor nachgewiesen wurde.

Der BUND will mit dieser Erfassung einen möglichst genauen Überblick über 600 Elbkilometer gewinnen, die ohne Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger kaum möglich wäre. Erst jüngst hat der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bei seinem Besuch auf der Burg Lenzen verlangt, dass auch die so genannten Unterhaltungsmaßnahmen an der Elbe auf den Prüfstand müssten!

Die Beobachtungsergebnisse können schriftlich oder telefonisch gemeldet werden. Eine Übersicht der Ergebnisse finden Sie dann auf dieser Internetseite. Auf Wunsch senden wir Ihnen auch gern Informationsmaterial zum Elbeschutz.

Kontakt:
Iris Brunar | BUND-Elbeprojekt | Verbändekoordination IKSE |
Humperdinckstr. 28 / 06844 Dessau | Telefon 0340 - 850 79 78
i.brunar@gmx.d

Dr. Ernst Paul Dörfler | BUND-Elbeprojekt

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