BUND-Presseerklärung 24.9.2007
Nach wie vor gibt es weder einen Bedarfsnachweis noch eine Öffentlichkeitsbeteiligung, weder eine Prüfung auf Naturverträglichkeit (FFH) noch einen Nachweis der Wirtschaftlichkeit der Baumaßnahmen an der Wasserstraße Elbe.
Nach wie vor wird durch die Baumaßnahmen ein Tiefenziel von mindestens 1,60 m nahezu ganzjährig verfolgt, dass aber auf Grund des Klimawandels schon jetzt an mehr als 100 Tagen im Jahr nicht erreichbar ist und künftig noch weniger erreichbar sein wird, weil die Niedrigwasserzeiten tendenziell zunehmen (siehe PIK-Studie 2006). Die so genannten Unterhaltungsmaßnahmen sind nicht die Lösung für Wassermangel.
Nach wie vor wird mit dem Transport der Container von Hamburg per LKW gedroht, wenn die Wasserstraße Elbe nicht weiter vertieft werden sollte, obwohl die Containertransporte Richtung Sachsen und Tschechien schon heute größtenteils per Schiene erfolgen, die weniger Energie benötigt und daher klimaverträglicher ist als das Güterschiff. (siehe UBA-Studie 2005).
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