BUND-Pressemitteilung | 5.2.2010
Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist es offensichtlich: Der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, kennt die Fakten an der Elbe nicht und versucht durch Ablenkungsmanöver darüber hinweg zu täuschen, dass die Elbe weiter vertieft werden soll. Er wäre besser beraten gewesen, mit mehr Fingerspitzengefühl sich dem Thema zu nähern.
31.01.2010 | Prof. Dr. Hans-Ulrich Zabel, Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg, Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Der Elbeausbau ist unnötig, da die Bahn alle prognostizierten Verkehrsströme im Elbegebiet ökologieverträglicher aufnehmen könnte. Er verstößt massiv gegen Gesetze und würde ca. 20.000 Arbeitsplätze kosten.
BUND | 31.01.2010
„Aus den Worten von Staatssekretär Ferlemann spricht eine geballte Inkompetenz in Sachen Elbe. Mit nebulösen Formulierungen und in irreführenden Aussagen rechtfertigt er umstrittene Baumaßnahmen und schürt Hoffnungen auf zunehmende Transporte auf dem Wasserweg“, erklärt Ernst Paul Dörfler, Leiter des BUND-Elbeprojekes im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Ausbau oder Unterhaltung? Nachmessen des Deckwerks.
Dessau/Roßlau, 23. November 2009 | BÜRGERINITIATIVE PRO ELBE ANHALT
BUND | 16. November 2009
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer aufgefordert, die laufenden Maßnahmen zur Vertiefung der Fahrrinne an der Mittelelbe, den Bau des Saale-Elbe-Kanals und Planungen für eine Donau-Staustufe zwischen Straubing und Vilshofen zu stoppen. Eine Fortsetzung dieser Projekte widerspreche dem schwarz-gelben Koalitionsvertrag, in dem sich die Regierungsparteien auf den Schutz von Flussauen und Flusstälern verständigt hätten.
BUND-Presseinformation | 19.10.2009
Wenn die geschützten Auenwälder für die Zukunft erhalten bleiben sollen, darf die Elbe nicht weiter vertieft und damit den Auen das Wasser abgegraben werden.
BUND | 13.10.2009
Der Klimawandel stellt die Zukunft der Elbschifffahrt grundsätzlich in Frage. So lautet eines der Ergebnisse der Nationalen GLOWA-Konferenz, die vom 12-14.10.2009 in Potsdam stattfindet und die Perspektiven für Donau und Elbe ausleuchtet.
elbe-insel | 13.10.2009
BUND | 05.10.2009
Äußerung des BUND-Vorsitzenden Prof. Weiger zum Schreiben des „Vereins zur Förderung des Elbestromgebietes“ an die Bundestagsfraktionen zur Forcierung des Ausbaus von Elbe und Saale.
elbe-insel | 20.09.2009
An 25 Orten entlang der Elbe von Pirna/Dresden bis Cuxhaven loderten am gestrigen Sonnabend die Flammen. Ein Netzwerk aus Flussschützern, darunter Umweltverbände, Bürgerinitiativen, Kirchen, Parteien und Gewerbevereinen setzten damit eine Woche vor der Bundestagwahl ein sichtbares Zeichen und forderten den konsequenten Schutz der einmaligen Flusslandschaft mit seinem Kultur- und Naturerbe von Weltrang.
BUND-Presseinformation | Dessau-Rosslau | 18.9.2009
Nach jahrelangen Beteuerungen der Bundesregierung, keinen Ausbau der Elbe zu planen, liegt dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nun ein Dokument aus dem Bundeswirtschaftsministerium vor, wonach alle Wasserstraßen durchgängig auf rund 3m zu vertiefen sind...
Der Bau des Saaleseitenkanals ist gesamtwirtschaftlich nicht zu verantworten, da er
in allen Aspekten der Entscheidungsfindung negativ zu beurteilen ist.
Ein
Artikel von Prof. Dr. Hans-Ulrich Zabel, Betriebswirtschaftslehre,
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vom 30.07.2009
Wir haben den Parteien zur Bundestagswahl Fragen geschickt, die aus unserer Sicht über die Zukunft der Elbe entscheiden. Was sie darauf antworteten, können Sie hier lesen.
BUND Niedersachsen | 19. August 2009
Reinhart Günzel, Vorstandsmitglied des BUND Niedersachsen fordert Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee auf, dafür zu sorgen, dass die Wasserstraßenbehörde die Elbe-Erklärung strikt einhält. Nach dieser Erklärung aus dem Jahr 1996 ist der Elbe-Seitenkanal als „deutlich bessere Alternative“ für die Schifffahrt zu ertüchtigen.
BUND | 14. 08.2009
Das Bürgerbündnis und Netzwerk Elbe lädt all jene Menschen zu einer Mahnfeuer-Kette entlang des gesamten Flusses ein, denen die Elbe und ihre Auen am Herzen liegen. Mit Elbgeschichten und Elbliedern am abendlichen Feuer soll die Verbundenheit der Menschen mit ihrer heimatlichen Flusslandschaft ausgedrückt werden.
BUND | 13. August 2009
Sieben Jahre nach der Hochwasserkatastrophe an der Elbe sieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) noch immer erhebliche Defizite beim Hochwasserschutz. Von 20 geplanten Maßnahmen seien an der Elbe bisher nur zwei realisiert worden, die Rückdeichung bei Lenzen/Wittenberge und bei Dessau-Roßlau.
Das Bürgerbündnis Elbe lädt zu einer Mahnfeuer-Kette entlang des gesamten Flusses ein. Anlass der Aktion ist die Gefährdung des UNESCO-Welterbes Dessau-Wörlitzer Gartenreich, des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe sowie der NATURA-2000 Schutzgebiete durch die Elbvertiefungen.
Aktionsbündnis Elbe-Saale | 31.07.2009
Das Aktionsbündnis fordert Frau Wernicke mit der Aktion „Schweigen brechen“ öffentlich auf, Position
zu beziehen und sich Ihrer Verantwortung zu stellen.
BUND | 01.07.2009
Ein Brief an die Vorsitzenden der Parteien im Bundestag, verfasst vom Bundesvorsitzenden des BUND, Prof. Hubert Weiger.
22.07.2009 | Flussprojekt | Karl-Ernst Wodzicki

Am späten Nachmittag ist der Musiker Heinz Ratz im Rahmen des Projektes "Flussprojekt – der moralische Triathlon" schwimmend in Dessau am Kornhaus angekommen und wurde von zahlreichen Elbefreunden begrüßt. Begleitet wurde er von den Elbeschwimmern Claus Wolter und Torsten Kettritz sowie einigen weiteren Schwimmern und seiner Band im Boot. [flussprojekt]
Aktionsbündnis Elbe-Saale | 20.07.2009
Zum 17. Male in Folge wird in der Zeit vom 25. Juli bis zum 02. August 2009 am Elbufer nahe der Fähre Barby, 30 Km südlich von Magdeburg, das Internationale Elbe-Saale-Camp stattfinden, diesmal unter dem Motto „Es war einmal ein Fluss-Reich“.
Dessau, 14.7.2009 | BUND-Presseinformation
Auf Einladung des BUND besucht und begutachtet der Wissenschaftler Dr. Christian Baumgartner vom Nationalpark Donauauen bei Wien eine Woche lang die Situation in der Flusslandschaft Elbe.Im Vergleich zur Donau sei die Elbe extrem scharf reguliert und eingeengt. Das Maß ihrer Einengung würde im Donauauen - Nationalpark als „nicht umweltverträglich“ bewertet werden.
elbeinsel | 11.7.2009

An der Mittelelbe zwischen Magdeburg und Dresden nicht mehr erlaubt, soll nun an verschiedenen Abschnitten an der Elbe zwischen Wittenberge und Hitzacker offenbar schwermetallhaltige Schlacke aus der Kupferverhüttung eingebaut werden.
BUND Presseinfo, 26.6.2009
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt das Bedauern von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee zur Aberkennung des Dresdner UNESCO-Welterbetitels.
Dessau | 23.6.2009
BUND legt Stellungnahme zum Gewässerschutz an der Elbe vor.
Nach einem dem BUND vorliegenden Dokument der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost (WSD Ost) wird eine „erhebliche Gefährdung“ des UNESCO-Welterbegebietes Dessau-Wörlitzer-Gartenreiches festgestellt.
Anwohner der Elbe sind am Wochenende in Mühlberg zum 2. Elbekirchentag zusammengekommen. Bei der von der katholischen und der evangelischen Kirche getragenen Veranstaltung wurden ein schonender Umgang mit der Elbe und der Erhalt der natürlichen Flusslandschaft angemahnt.
BUND | Hamburg, 17. Juni 2009
Die heute in Hamburg von Wirtschaftssenator Axel Gedaschko vorgestellte Studie "Konzeptstudie zur Verkehrsverlagerung vom Lkw auf Binnenschiffe und zur Stärkung der Hinterlandverkehre“ ist nach erster Einschätzung des BUND ein erneuter Versuch, den problematischen Ausbau der Mittel- und Oberelbe zu legitimieren.
12. Juni 2009
Am 20. und 21. Juni 2009 findet in Mühlberg/Elbe der Ökumenische 2. Elbekirchentag statt. Unter dem Motto „Ein-Fluss verbindet“ erwartet die Besucher ein umfangreiches Themenprogramm für Erwachsene und Kinder.
BUND-Info | 25. Mai 2009
Die Antwort der Staatsregierung Sachsen auf eine kleine Anfrage schüre neue
Ausbauwünsche an der Elbe und lasse jede Wissenschaftlichkeit vermissen.
Dies ergab eine Überprüfung durch den Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland. Unter dem Deckmantel „nachhaltiger Maßnahmen“ würden für
die Elbe eine „dauerhaft stabile Wasserführung“ und „verlässliche
Schifffahrtsbedingungen“ verlangt. Durch welche Eingriffe dies erreicht
werden solle, blieb allerdings offen.
Vom 25. Juli bis 2. August 2009 finden in Barby an er Elbfähre zahlreiche interessante Veranstaltungen, Aktionen, Workshops und Exkursionen an der Elbe als letzten naturnahen freiließenden Fluss Europas statt. Auswirkungen und Herausforderungen des Klimawandels sowie die Planungen zum Bau des Saalekanals stehen im Mittelpunkt, Podiumsdiskussion unter anderem mit dem bündnisgrünen Verkehrsexperten des Bundestages Peter Hettlich.
Aktionsbündnis Elbe-Saale |
Jutta Röseler |
Dorfstraße 42 |
39249 Glinde/Elbe
Telefon 039 298 - 284 77 | elbe-saale@t-online.de
BUND-Info | 11. Mai 2009
Niedrigwasser der Elbe lässt rentablen Güterverkehr nicht zu – Ausbaggern hilft nicht, wenn das nötige Wasser fehlt …lesen
elbeinsel | 29.03.2009
Eine Aufstellung verdeutlicht die Bedeutungslosigkeit des Güterverkehrs auf der Elbe im Vergleich zu den Kapazitäten und Transportmengen der Bahn.
BUND-Info | 04. 03. 2008
2008 nur 0,7 Millionen Tonnen transportiert – Steinschüttung an an Elbufern
erweisen sich als nutzlos – Saale-Elbe-Kanal immer aberwitziger
Im vergangenen Jahr nur noch 0,7 Millionen Tonnen Güter auf der Elbe bei Magdeburg transportiert gegenüber 0,9 Millionen Tonnen im Vorjahr. Damit wurde ein Tiefststand seit über einhundert Jahren markiert. Vor allem die anhaltenden Niedrigwasserstände von Mai bis Dezember haben zu diesem Rückgang beigetragen. …lesen
elbeinsel | 25.02. 2009
Passend zum nahenden Frühling wird Anfang März 2008 das Buch „Die Liebe der Vögel” erscheinen. Es soll vor allem Lust auf Natur und Naturschutz machen.
Das Buch beinhaltet amüsante, pointenreiche und doppeldeutige Geschichten und Motive der Werbung um einen Partner/eine Partnerin, es geht um Brautgeschenke und Eifersüchteleien, um die Begattung sowie (als Resultat) um putzige Vogelkinder und mehr oder weniger trautes Familienleben. Auch Schmunzel-Einlagen gehören dazu, wie Vögel sich sonnen, baden, putzen,Toilette machen oder sich einfach nur „verliebte Blicke” schenken - Bilder und Texte, die ans Herz gehen und Zuneigung zur heimischen Natur wecken aber auch Bezüge auf das menschliche Leben und Lieben zulassen...
Der Band wird auf der Buchmesse in Leipzig am Donnerstag, den 12.3.2009 um 12.30 Uhr in der Halle 5, Literaturcafe (B 300) der Öffentlichkeit vorgestellt.
Verlag Janos Stekovics, Halle, 216 Seiten mit 250 farbigen Motiven, 28 Euro, ISBN 978-3-89923-220-2
elbeinsel | 16.01. 2009

Die Tage klirrender Kälte scheinen vorerst zu Ende. Was bleibt, sind die Eindrücke einer wie verzaubert wirkenden Flusslandschaft. Auf der frei fließenden Elbe strömten die Eisschollen zu Tausenden klingend und glänzend durchs Land. (Foto: Iris Brunar)
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BUND | 09.12. 2008
allen, die mit Engagement oder Spenden die Elbe
in ihrer natürlichen Schönheit bewahren helfen …lesen |
BUND | Dresden/Magdeburg/Hamburg | 28.11. 2008
In schon in 41 Städten und 7 Bundesländern entlang der Elbe werden am morgigen Samstag tausende "Fackeln für die Elbe" entzündet. Mehr als 100 Organisationen und Initiativen, darunter der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der NABU, der WWF sowie Angler- und Kanuverbände, viele kirchliche Kreise, Bauernverbände und das Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung rufen geschlossen zum flammenden Protest gegen unsinnige Verkehrsprojekte auf. …lesen
BUND-Dresden | 03.11.2008
In einer repräsentativen Befragung untersuchte EMNID im Auftrag des Bundesverkehrs-ministeriums im August 2008 die Einstellungen und Wünsche der Bevölkerung zum Thema „Flüsse und Flussgebiete“. …lesen
BUND | 31.10.2008
Aufruf zur
Für Samstag, den 29. November 2008 ruft der BUND zusammen mit einem breiten Bündnis zur Aktion „Fackeln für die Elbe“ auf. Schon im Januar 2008 haben 15.000 Menschen von Dresden bis Cuxhaven ein Licht an den Ufern der Elbe angezündet und damit ein Zeichen gesetzt gegen die Vertiefung der Elbe und andere unsinnige Verkehrsprojekte. …lesen
BUND | 25.11.2008
Die Elbe wird gesteinigt
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Die neuen Deckwerke wur- den teilweise fast waagerecht angelegt und ragen so weit in den Fluss hinein. Offiziell handelt es sich um Reparatu- ren. In Wirklichkeit wurde auf das alte, intakte Deckwerk ein neues und größer dimensio-niertes Deckwerk aufgesetzt.
Die Frachtschiffahrt lag den- noch im Sommer und Herbst am Boden – wegen Niedrig- wasser. Die Baumaßnahmen können das fehlende Wasser nicht ersetzen und sind daher sinnlos. |
In diesem Jahr wurden zwi- schen Dessau und Wörlitz durch die Wasser- und Schifffahrtsdirektion
Ost auf einer Länge von
ca. 2 Km auf beiden Elbufern Steinschüt- tungen vorgenommen. |
Zwischen Dessau und Wörlitz wurde die Elbe in diesem Jahr weiter eingeengt, um sie zu vertiefen. Die Baumaß-nahmen fanden ohne Öffent-lichkeitsbeteligung und ohne Prüfung der Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit statt. Der BUND klagte dage- gen. Das Resultat: Es gibt keine Klagebefugnis. Die Behörde kontrolliert sich selbst. |
Elbeinse.del | 31.10.2008

Der Güterumschlag im Elbegebiet findet außerhalb Hamburgs vor allem in den drei Häfen mit Anschluss an den Mittellandkanal statt (Magdeburg, Haldensleben, Bülstringen) – knapp 5 Millionen Tonnen im Jahr. In den Häfen mit Elbe- und Saaleanschluss ohne Anschluss an den Mittellandkanal ist der Umschlag um eine Zehnerpotenz geringer. Der Grund: Der Mittellandkanal bietet ganzjährig eine Tiefe von 4 m, der Elbwasserstände schwanken dagegen sehr stark. Im Sommerhalbjahr führt die Elbe oft Niedrigwasser und die Güterschifffahrt muss eingeschränkt oder eingestellt werden.
BUND | 30.10.2008
BUND: „Zerstörung der Flusslandschaft Elbe ist Tür und Tor geöffnet“
Anfang September wandte sich der BUND auf dem Gerichtsweg mit einem Eilantrag gegen massive Bauarbeiten in weitläufigen Uferbereichen der
Elbe. Die Steinschüttungen, so war seine Befürchtung, können zu einer
erheblichen Beeinträchtigung des FFH-Gebietes “Dessau-Wörlitzer Elbauen“
und damit auch des UNESCO-Welterbes Dessau-Wörlitzer Gartenreich führen.
Daher hätten die Bauarbeiten nach europäischen Recht und nach dem
Landesnaturschutzgesetz nur unter Beteiligung der anerkannten
Umweltver-bände, so auch des BUND, durchgeführt werden dürfen. …lesen
Hintergrund: PDF-Dokument "Unterhaltungsmaßnahmen an den Strombauwerken der Elbe 2008" (4 MB)
BUND | 28.10.2008
Das Land Sachsen-Anhalt hält nach Abschluss des Raumordnungsverfahrens weiter am Bau des umstrittenen Saale-Elbe-Kanals fest. Eine Auswertung der vorgelegten amtlichen Prüfungsergebnisse durch den BUND ergab kritische Erkenntnisse. …lesen
BUND | 09.10.2008
Fünf Jahre nach der Einweihung des Wasserstraßenkreuzes Magdeburg – gefeiert als Jahrhundertbauwerk – zieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Bilanz, die einer Bankrotterklärung für die Wasserstraßenplaner gleichkommt. …lesen
BUND | 09.10.2008
Fünf Jahre nach der Einweihung des Wasserstraßenkreuzes Magdeburg – gefeiert als Jahrhundertbauwerk – zieht der BUND Bilanz …lesen
DUH, BLN, BUND | 29.10.2008
Die Studie „Ausbau der Wasserstraßenverbindung Mittellandkanal-Berlin“ der TU Ham-burg-Harburg kommt zu dem Ergebnis, dass es für das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE 17) derzeit keinen Bedarf gibt. Es fehlen sowohl die Gütermengen, die dieses große Projekt notwendig machen, als auch Einsatzkonzeptionen für Großmotorgüterschiffe und Großschubverbände, die einen Ausbau von Havel, Spree und Sacrow-Paretzer-Kanal rechtfertigen. …lesen
PRO ELBE & BUND | 15.9.2008
Die in Prag gestartete und bis Hamburg geplante Image-Kampagne der Industrie- und Han-delskammern für die Wasserstraße Elbe soll heute Sachsen-Anhalt erreichen und für die Fortführung der Baumaßnahmen werben. …lesen
BUND | 11.09.2008
„Was nach dem Jahrtausendhochwasser von 2002 als neue Flusspolitik angekündigt wurde, ist leider weitgehend gescheitert. Die Bundesregierung hat es versäumt, die aufgeblähte Wasser- und Schifffahrtsverwaltung umfassend zu reformieren. Die Absicht, einen besseren ökologischen Zustand unserer Gewässer zu erreichen, wird vor allem von dieser Behörde blockiert“, so der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. …lesen
10.09.2008
Am 9.9. wurden die Baumaßnahmen an der Elbe bei Dessau-Wörlitz gerichtlich untersagt. Das Gericht befasst sich mit den Fragen, ob der BUND bei Baumaßnahmen der Bundes-wasserstaßenverwaltung beteiligt werden muss und ob die Naturschutzbelange hinreichend beachtet werden. …lesen
Presseecho MZ: Baustopp besteht nur sechs Stunden
03.09.2008
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland hat gestern beim Verwaltungsgericht Dessau einen Eilantrag gestellt. Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost soll die Baumaßnahmen an der Elbe zwischen den Elbkilometern 248,6 bis 249,5 einstellen. Nach Auffassung des BUND ist eine Umweltprüfung mit Beteiligung der Öffentlichkeit notwendig, denn er befürchtet, dass die Schotterungen der Elbeufer der geschützen Auenlandschaft schaden können. Dieses Gebiet ist sowohl Europäisches Schutzgebiet (FFH) als auch UNESCO-Welterbegebiet und UNESCO-Biosphärenreservat. Es wurde zudem der Erlass einer Zwischenverfügung beantragt, mit der die Weiterführung der Bauarbeiten bis zu einer Entscheidung untersagt wird. Der Erlass ist geboten, da durch die Bauarbeiten die Schaffung von vollendeten Tatsachen droht.
Pressemitteilung BUND | 26.08.2008
Obwohl Jahr für Jahr 40 Millionen Euro allein für die Erhaltung und Verwaltung der Wasserstraße Elbe ausgegeben werden, um eine Transport-Steigerung um 400 Prozent bis 2015 zu erreichen, geht der Trend in die andere Richtung. Der Güterverkehr sinkt stetig, obwohl jede transportierte Tonne rechnerisch mit 40 Euro subventioniert wird. Die Frage nach dem Kosten-Nutzen-Verhältnis der Wasserstraße Elbe muss auf den Prüfstand des Bundesrechnungshofes. …lesen
Nach dem gerade erschienenem Verkehrsbericht von 2007 der WSD Ost ging die trans-portierte Menge auf der Elbe weiter zurück auf inzwischen 0,9 Millionen Tonnen je Jahr. Historisches Tief waren 0,8 Mio. t/a im Jahr 2004.
Im Gegensatz dazu sprach der Leiters des WSA Magdeburg in der Volksstimme vom 13.8.08 von einer „Blüte in der Container-schifffahrt."
Realität ist: Es fahren auf der Elbe nur zwei bis drei Containerschiffe pro Woche mit max. 50 Containern.
Auch die Ladung pro Schiff stagnieren bei 320 Tonnen auf niedrigem Niveau.
Übersichten als PDF downloadbar:

Vortrag im 16. Internationalen Elbe-Saale-Camp |
07.08.2008
Dipl.-Kffr. Charlotte Hesselbarth |
Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät |
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Aktionsbündnis Elbe-Saale | 06.08.2008
Bei seinem Besuch auf dem Elbe-Saale-Camp in Barby forderte Reinhard Bütikofer den Landtag von Sachsen-Anhalt auf, umgehend eine Wirtschaftlichkeitsprüfung des Elbe-Saale-Kanals auf der Basis aktueller Daten vornehmen zu lassen. Man könne Niedrig-wasserproblem und Klimawandel nicht einfach ignorieren, wenn für einen Frachtverkehr das nötige Wasser fehle. Auch Staatssekretär Onko Aikens, der die Umweltministerin von Sachsen-Anhalt vertrat, hält eine Prüfung der Wirtschaftlichkeit des Kanals „für nicht unvernünftig“. …lesen
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