8.5.2013
an der Elbfähre Barby auf der Elbwiese nahe der Elbe-Saale-Mündung.
05.03.2013 | BUND-Pressemitteilung
Magdeburg: Anlässlich der ab heute stattfindenden Magdeburger Elbekonferenz forderte Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, von der Bundesregierung und
den Ländern ein entschiedenes Vorgehen, um die Bedrohung der Elbe
durch Sohlerosion und Vertiefung des Flussbettes - verbunden mit
der Austrocknung der Elbauen - zu stoppen.
01.03.2013 | BUND
Die Umweltverbände begrüßen grundsätzlich die Initiative zur Auflösung der seit 20 Jahren
währenden Konflikte um die Nutzung der Elbe. Die Elbe mit ihren wertvollen Lebensräumen ist als Flussökosystem in Deutschland einzigartig. Von daher muss es nach unserem Verständnis
prioritäres Ziel sein, die relevanten EU-Richtlinien (WRRL, FFH-RL, VSRL) sowie die nationale
Biodiversitätsstrategie der Bundesregierung hier in hoher Qualität umzusetzen. Gelingt dies
nicht, droht die Gefahr einer nicht wieder rückgängig machbaren Schädigung der Elbauen durch
die Sohlerosion.
11.02.2013 | Bürgerinitiative
PRO ELBE Magdeburg
Seit fast 20 Jahren fordern Elbe-Aktive ein Gesamtkonzept für die Flusslandschaft Elbe. Und jetzt ist ein Prozess in Gang gekommen, eine Flusskonferenz organisiert und ein Strategiepapier vor der Verabschiedung.
Magdeburg, 13. Dezember 2012 | BUND-Pressemitteilung
Magdeburg: Zwei neue Gutachten zum Elbe-Saale-Kanal, das eine beauftragt von der Bundesregierung und durchgeführt von der Firma Planco Consulting GmbH Essen und das zweite beauftragt vom Land Sachsen-Anhalt von der Firma LUB Consulting GmbH Dresden widersprechen sich in ihren Aussagen zur Wirtschaftlichkeit des geplanten Kanal-Projektes grundlegend.
13. Dezember 2012
Fahrrinnentiefen bis 30.22.2012

25. September 2012 | Pressemitteilung
Berlin – Die vier Umweltorganisationen BUND, DUH, NABU, und WWF begrüßen die von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer begonnene Reform der Bundeswasserstraßen, fordern in der Konsequenz aber eine deutlichere Absage an den geplanten Elbe-Saale-Kanal.
Pressemitteilung Magdeburg, den 19.10.2012
Die Bürgerinitiative „PRO ELBE“ Magdeburg forderte am Dienstagabend anlässlich einer Aktion mit Besetzung eines Schotterberges am Elbufer in Alt Prester einen neuen Umgang mit der Elbe.

BUND-Pressemitteilung | 05.09.2012
Mit dem heutigen Gespräch zwischen dem Bundesverkehrsministerium und dem Landesverkehrsministerium von Sachsen-Anhalt scheint das Gefeilsche um den Bau oder Nichtbau des Elbe-Saale-Kanals in eine neue Runde zu gehen.
BUND-Pressemitteilung 29.8.2012
„Das neue Gutachten des Bundesverkehrsministeriums, das in den nächsten Tagen im Detail vorgestellt werden soll, fällt für den geplanten Elbe-Saale-Kanal vernichtend aus“, erklärt Ernst Paul Dörfler vom BUND-Elbeprojekt.
Elbe-Insel 24.08.2012
Zur Begründung des Staustufenbaus bei Decin wird immer wieder aufgeführt, dass damit der Frachtverkehr von Tschechien bis Hamburg fast ganzjährig gewährleistet werden könne - und zwar mit einer Mindesttiefe von 1,60m Fahrrinnentiefe. Dies ist nichts als eine dreiste Volksverdummung.
BUND-Pressemitteilung Magdeburg,16.8.2012
„Das vom Land Sachsen-Anhalt angestrebte dritte Gutachten zum Bau des Elbe-Saale-Kanals wäre ein Stück aus dem Tollhaus“, erklärt Ernst Paul Dörfler vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zur Absicht des Landesverkehrsministers Thomas Webel.
Magdeburg, 6.8.2012
„Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost hat nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums seit 1992 Rund 4 Milliarden Euro in die Wasserstraßen zwischen Elbe und Oder investiert. Der Schiffsgüterverkehr geht aber entgegen allen Prognosen immer weiter zurück, daher ist eine Umstrukturierung dieser Behörde unumgänglich,“ erklärt der Sprecher des Arbeitskreises Wasser beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland.
Aktionsbündnis Elbe-Saale Barby, 27.7.12
"Nachdem das Aktionsbündnis Elbe-Saale sich 20 Jahre lang gegen Staustufenbau, Elbe-Saale-Kanal und Elbvertiefung zur Wehr gesetzt hat, könnten sich diese Streitfälle auf Grund leerer Haushaltskassen bald von selbst erledigen", erklärte Jutta Röseler, Sprecherin des Aktionsbündnisses, zur Eröffnung der traditionellen Podiumsrunde am Donnerstag mit Landespolitikern, elbanliegenden Unternehmern und Umweltverbänden.
Jetzt komme es darauf an, Zukunftsthemen in den Mittelpunkt zu rücken und das einzigartige Kapital der Flusslandschaften nachhaltig zu entwickeln.
19. Juli 2012
Die Elbe ist der letzte noch relativ naturnahe Strom in Deutschland. Sie darf auf 600 Kilometern ungestaut fließen. Die größten zusammenhängenden Hartholzauenwälder Deutschlands wachsen hier. An ihren Ufern sind noch helle Sandstrände zu finden. Diese Kultur- und Naturlandschaft ist einzigartig in Deutschland. Darum setzen sich seit Jahrzehnten Umweltverbände, evangelische Landeskirchen längs der Elbe, Bürgerinitiativen und Anwohner vehement für den Schutz dieser einzigartigen Flusslandschaft ein.
12.06.2012
Die umstrittenen Baumaßnahmen an der Elbe gehen auch 2012 weiter.
Derzeit werden u.a. Buhnen bei Breitenhagen – drei Kilometer vor der Mündung der Saale in die Elbe – verlängert. Damit liegt der Tatbestand für einen Elbausbau vor, obwohl es definitiv keinen Elbausbau geben soll.
Das Problem der Elbe und ihrer Auen ist die Sohlerosion und das stetige Absinken des Grundwasserspiegels, verbunden mit der Gefahr der Austrocknens der Flusslandschaft. Dieses Problem wird durch Buhnenverlängerung verschärft.
Der BUND fordert, diese Arbeiten einzustellen und rückzubauen. Die Sohlerosion muss gebremst werden, statt sie zu verschärfen.
12.06.2012
2.6.2012 |BUND-Elbeprojekt
01.06.2012 | Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland – Elbeprojekt des BUND
Umweltverband fordert, dass Tschechien die Staustufenpläne nach erneuter Zurückweisung fallen lässt.
11:30 - 17:15 Uhr im Gesellschaftshaus Schönebecker Str. 129,
Magdeburg
Veranstalter: Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion
BUND zum Internationalen Aktionstag für die Flüsse am Mittwoch, den 14. März 2012
„Flüsse haben einen universellen Wert und bedürfen deshalb eines umfassenden Schutzes“ erklärt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zum Internationalen Aktionstag für die Flüsse am kommenden Mittwoch, den 14. März. Der Verband fordert das endgültige Aus für Elbe-Saale-Kanal und tschechische Staustufenplanungen.
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND-Elbeprojekt) / Presseinformation
Nach eingehender Prüfung der Planungsunterlagen zum Bau der Elbe-Staustufe bei Děčín kommt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in seiner Stellungnahme zu dem Ergebnis, dass dieses 220 Millionen Euro teure Bauwerk nicht nur für die Natur und Umwelt untragbar ist. Auch aus wirtschaftlicher Sicht lässt sich keinerlei Nutzen ableiten. Deshalb lehnt der BUND das Großbauvorhaben in seiner aktuellen Stellungnahme in aller Entschiedenheit ab.
BUND: Großer Aufwand für teure Luftnummer
Tschechien hat angekündigt, dass eine überarbeitete Version der Pläne für die Staustufe Děčín erneut ausgelegt werden. Damit müssen sich mittlerweile zum vierten Mal Behörden, Verbände und Betroffene mit der Begutachtung und Bewertung der Unterlagen befassen. Dieser enorme Eingriff in die Flusslandschaft nutzt der Schifffahrt nicht, schadet aber der Elbe und ihren Auen. Eine Überprüfung des zweifelhaften Nutzens ist nicht vorgesehen. Die angebliche Wirtschaftlichkeit wird lediglich behauptet.
Die Bundesregierung hat angekündigt das lange versprochene Gesamtkonzept für die Elbe entwicken zu wollen. Inzwischen wurde im Internet das Eckpunktepapier dazu eingestellt:
„Eckpunkte für ein Gesamtkonzept Elbe“ (PDF)
BUND-Pressemitteilung | 21.Februar 2012
Die Äußerungen des Schönebecker Wasserwirtschaftlers zum Saale-Kanalprojekt sind erhellend, stellt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fest. Die bisher verfolgten Kanal-Pläne würden nicht nur die Kosten auf 160 Mio. Euro verdoppeln, sie würden auch die Probleme mit den hohen Grundwasserständen verschärfen. Diese klaren Aussagen des Ingenieurs Jung belegen nochmals: Diese Kanalpläne gehören in den Papierkorb, so der BUND.
10. Februar 2012 | BÜRGERINITIATIVE PRO ELBE ANHALT
Der Schiffsumschlag des Dessau-Roßlauer Hafen ist 2011 massiv eingebrochen. Die Forderung der IHK Dessau nach weiteren Investitionen in die Wasserstraßen helfen der Region nicht.
8. Februar 2012 | BUND Elbeprojekt
Die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) versucht die Elbe als „bedeutenden Hinterlandsverkehrsweg“ für den Seehafen Hamburg zu verkaufen. Doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache.
elbe-insel Aktuell 2011 |